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  • Heinrich I., Vater von Otto I.
  • Gedenkplatte für Adelheid, Ottos zweite Frau

Ein Blick zurück

Erste Erwähnung erfährt Magdeburg im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen aus dem Jahre 805. Das war vor mehr als 1000 Jahren. Genauer gesagt: Die Ottostadt hat also schon über 1200 Jahre „auf dem Buckel.“  

Heinrich I., Vater von Otto I., befestigte den Ort im Jahre 919. Als Otto I. 929 Editha, die Tochter Edwards d. Ä. von England, ehelicht, wurde ihr die Stadt sozusagen als Brautgeschenk übereignet.

Editha stirbt 946. Ihr Sarkophag im Dom hat in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt ... Ottos zweite Frau Adelheid soll die architektonische Entwicklung der Stadt maßgeblich beeinflusst haben. Seit 968 ist Magdeburg Erzbistum. Otto I. stirbt im Jahre 973 und wird in der Nähe seiner ersten Frau Editha beigesetzt.

Das 12. Jahrhundert war geprägt von Bemühungen, die Stadt der erzbischöflichen Macht zu entziehen. Bewaffnete Auseinandersetzungen blieben nicht aus. Mit dem Verlegen der erzbischöflichen Residenz nach Halle und der Einführung der Reformation in Magdeburg wurde im 16. Jahrhundert die Kluft zwischen Stadt und Erzbistum vergrößert.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) wurde Magdeburg von kaiserlichen Truppen weitgehend verwüstet, nachdem diese die Stadt unter dem Feldherrn Tilly im Mai 1631 erobert hatten. Diese Verwüstung der Stadt ist als Magdeburger Hochzeit in die Geschichte eingegangen.

Der Großteil der Stadtbevölkerung kam in den Kämpfen und während des den Zerstörungen folgenden Stadtbrandes ums Leben. In dieser Zeit lebte auch Otto von Guericke in Magdeburg. 1646 wurde er nach ersten diplomatischen Erfolgen zu einem der vier Bürgermeister der Stadt Magdeburg gewählt. 1642 bis 1663 war er im Auftrag der Stadt in diplomatischen Missionen unterwegs; u. a. war er an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden beteiligt.

News

15.08.18

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13.08.18

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14.07.18

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